Öl: WTI-Preis bleibt unter Druck

Weiterhin werden von Händlern die hohen Lagerbestände in Cushing, dem Haupthandelspunkt von WTI, für die grossen Differenzen zwischen dem WTI und dem Brent-Preis verantwortlich gemacht. Zudem drohe der Verlust von WTI als weltweit führende Benchmark für den Ölmarkt. Saudi-Arabien hatte in der vergangenen Woche bekanntgegeben, ab Januar den Argus Sour Crude Index als Grundlage für die Preisberechnung mit den USA zu verwenden. Die Spekulationen gegen WTI-Öl dürften daher anhalten, erwarten Händler.


WTI bald bei 65 Dollar?
Beobachter gehen davon aus, dass der WTI-Ölpreis noch weiter unter die Marke von 70 Dollar fallen könnte, da der nächste technische Widerstand sich erst bei 65 US-Dollar befindet. Zudem dürften Befürchtungen über eine verhaltene weltwirtschaftliche Erholung und hohe Rohöllagerbestände in den USA die Ölpreise weiter belasten.


Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 70,85 US-Dollar. Das waren 58 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/18)

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