Ölpreis leicht gesunken – Sorge vor Engpässen in USA begrenzt Rückgang

Damit Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Am Donnerstag hatte die Sorge vor Raffinerieproblemen in den USA die Notierung in London auf den höchsten Stand seit acht Monaten getrieben. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank zum Wochenausklang um 31 Cent auf 69,96 Dollar.


Produktionsprobleme bei US-Raffinerien im Fokus
Im Blickpunkt stünden weiterhin die Produktionsprobleme bei US-Raffinerien, sagten Händler. Marktteilnehmer zeigten sich besorgt, ob der Raffinerieausstoss die hohe Nachfrage nach Benzin infolge der Ende Mai beginnenden US-Feriensaison decken könne. Auch der überraschend deutliche Anstieg der US-Benzinbestände am Mittwoch sei nicht ausreichend gewesen, sagten Analysten. So sei das Niveau der Bestände im Jahresvergleich immer noch sehr gering. Sucden-Analyst Michael Davies verwies mit Blick auf den leichten Ölpreisrückgang auch auf „Gewinnmitnahmen“ nach dem kräftigen Anstieg an den Vortagen.


OPEC-Preis gestiegen
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats in Wien vom Freitag kostete ein Barrel aus der Förderung des Kartells am Donnerstag im Durchschnitt 65,14 Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Vortag. Die OPEC ermittelt den so genannten Korbpreis auf Grundlage von elf wichtigen Sorten aus eigener Förderung. (awp/mc/ab)

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