Ölpreise drehen ins Minus – US-Lagerdaten belasten

Nachdem die Ölpreise zunächst von dem merklich festeren Euro unterstützt wurden, nannten Händler neue Öllagerdaten aus den USA als Belastungsgrund. Zwar sind die US-Bestände an Rohöl in der vergangenen Wochen gesunken, Anstiege bei den Vorräten an Benzin und Destillaten (Diesel, Heizöl) hätten aber überwogen und die Preise belastet, hiess es. Auch überraschend schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, die der private Dienstleister ADP gemeldet hatte, hätten die Stimmung am Ölmarkt getrübt.


Auch Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist ebenfalls gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 74,89 US-Dollar. Am Freitag hatte ein Barrel noch 73,82 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/19)

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