Ölpreise geben abermals kräftig nach

Der Preis für ein Fass Brent sank um 4,82 Dollar auf 57,14 Dollar. Damit sind die Ölpreis in nur zwei Tagen um rund zehn Dollar eingebrochen.


Schlechte Konjunkturlage belastet Ölpreis
Experten deuteten die Preisabschläge als Beleg für die weltweit ungünstige Konjunkturlage. So erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für das kommende Jahr eine globale Rezession. Dies dürfte die Ölnachfrage deutlich belasten, hiess es unter Marktbeobachtern. Auch die kräftigen Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB), vor allem aber der britischen Notenbank verdeutlichten die trübe Wirtschaftslage. Die EZB hatte den Leitzins am Donnerstag abermals um 0,5 Punkte gesenkt, während die Bank of England mit einer Reduzierung um 1,50 Punkte den grössten Zinsschritt seit rund 25 Jahren durchführte.


OPEC-Rohöl 1,17 Dollar teurer als am Mittwoch
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen gestiegen. Ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells habe am Mittwoch 58,94 Dollar gekostet, teilte das OPEC-Sekretariat am Donnerstag in Wien mit. Das waren 1,17 Dollar mehr als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten der 13 Mitgliedsländer. (awp/mc/pg/22)

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