Ölpreise geben leicht nach

Trotz der jüngsten Einbussen sind die Ölpreise in dieser Woche um knapp vier Dollar gestiegen. Gründe sind der anhaltende Konjunkturoptimismus und die überwiegend festen Aktienmärkte. Zudem hat der schwache Dollar die Preise gestützt. Wenngleich Experten an der Nachhaltigkeit des aktuellen Preisniveaus zweifeln, gilt eine scharfe Korrektur nach unten als eher unwahrscheinlich.


Kein Preis-Ausbruch nach oben zu erwarten
«Für einen Ausbruch nach oben mangelt es derzeit an fundamentaler Unterstützung», schreibt die Commerzbank in einer Studie. So habe sich zwar die Öl-Nachfrage zuletzt stabilisiert, für den Abbau der immer noch riesigen Lagerbestände wären jedoch weitere Produktionskürzungen nötig. «Diese sind aus unserer Sicht vor allem wegen der hohen Preise wenig realistisch.» Auf der anderen Seite stünden einer Preiskorrektur nach unten der anhaltende Konjunkturoptimismus und die festen Aktienmärkte entgegen.


OPEC-Rohölpreis steigt weiter
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 70,27 US-Dollar. Das war 1,58 Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg/20)

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