Ölpreise gefallen

Der gestiegene US-Dollar und die Schwäche an den Aktienmärkten lasteten auf dem Ölpreis, sagten Händler. Zudem laste auch die Krise der amerikanischen Automobilindustrie auf dem Ölpreis. Die US-Regierung hat den ums Überleben kämpfenden amerikanischen Autobauern General Motors (GM) und Chrysler die geforderten neuen Milliardenhilfen zunächst verweigert. Das Weisse Haus setzte den Herstellern am Montag ein Ultimatum zur Überarbeitung ihrer Rettungspläne. Nach dem jüngsten Kursanstieg sei der Markt zudem auch durch Gewinnmitnahmen geprägt.


Langfristiges Preispotenzial steigt an
Nach Einschätzung der Commerzbank steigt jedoch das langfristige Preispotenzial an, desto länger die Preise niedrig bleiben. Angesichts des jüngsten Preiseinbruchs bestünde die Gefahr, dass das Angebotswachstum am Ölmarkt in den kommenden fünf Jahren nur halb so gross sei wie zuvor geschätzt: Projekte mit einem Gesamtvolumen von 7,6 Millionen Barrel pro Tag könnten sich verzögern oder sogar ganz abgesagt werden. Dies gehe aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Energy Research Associates (CERA) hervor. Wie schnell Engpässe bei den Produktionskapazitäten auftreten, hängt von dem Tempo der Erholung der Ölnachfrage ab. (awp/mc/ps/21)

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