Ölpreise gestiegen – Befürchtungen wegen US-Hypothekenkrise etwas gemildert

Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete 72,20 US-Dollar. Das waren 79 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 61 Cent auf 71,00 Dollar.


Eingriffe der Notenbanken am Geldmarkt
Die Eingriffe der Notenbanken am Geldmarkt hätten die Befürchtungen um die Folgen der US-Hypothekenkrise etwas gemildert, sagten Analysten. In der vergangenen Woche waren die Ölpreise wegen des Übergreifens der Probleme am US-Markt für zweitklassige Hypothekenkredite (subprime mortgages) auf Europa deutlich gesunken. Zwar könne ein Übergreifen auf die globale Konjunktur und damit eine sinkende Ölnachfrage immer noch nicht ausgeschlossen werden. Die Massnahmen der Notenbanken hätten jedoch etwas zur Beruhigung der Lage beigetragen, hiess es.


OPEC-Preis unterdessen erneut gesunken
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen erneut gesunken. Wie die OPEC am Montag in Wien mitteilte, kostete am Freitag ein Barrel (159 Liter) im Schnitt 67,52 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von elf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/gh)

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