Ölpreise gestiegen – Erneuter Rückgang der US-Rohöllagerbestände erwartet

Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Februar kostete am Mittag 96,94 US-Dollar und damit 61 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent erhöhte sich um 40 Cent auf 95,94 Dollar. Trotz des neuerlichen Auftriebs bleiben die Preise aber weiter unter den in der vergangenen Woche erreichten Rekordständen von mehr als 100 Dollar.


Markt rechnet mit Rückgang der US-Rohöllagerbestände
Am Markt wird laut Händlern mit einem erneuten Rückgang der Rohöllagerbestände in den USA gerechnet. Dies wäre der achte Rückgang in Folge. Laut einer Umfrage von Thomson Financial News unter Analysten dürften die Rohöllagerbestände in der vergangen Woche um 1,2 Millionen Barrel gefallen sein. Bei den Destillaten (Heizöl, Diesel) wird ein Rückgang um 100.000 Barrel erwartet, während bei den Benzinlagerbeständen von einem Anstieg um 1,5 Millionen Barrel ausgegangen wird. Die Daten werden um 16.30 Uhr bekanntgegeben. Commerzbank-Experte Eugen Weinberg rechnet für die nächsten Tage weiter mit einer «volatilen Seitwärtsbewegung».


OPEC-Rohöl etwas billiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist am Dienstag unterdessen erneut leicht gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel aus den Fördergebieten der 13 Mitgliedsländer im Durchschnitt 91,94 Dollar. Das waren sieben Cent weniger als zum Wochenbeginn. Die OPEC berechnet ihren so genannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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