Ölpreise gesunken – Dollaranstieg belastet

Der US-Dollar habe seine Kursgewinne im Vormittagshandel ausgeweitet und so die Ölpreise weiter unter Druck gebracht, sagten Händler. Ein festerer Dollar macht Rohöl in anderen Währungsräumen teurer. Ein Grossteil der jüngsten Schwäche am Ölmarkt sei auf die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem hochverschuldeten Griechenland zurückzuführen. Darüber hinaus sei die Angebotslage in den USA für die Ölmärkte alles andere als positiv. So seien die Ölvorräte in Cushing, dem Hauptumschlagsplatz für WTI, in den vergangenen Wochen recht deutlich gestiegen, hiess es. Auch die Kursverluste an den europäischen Aktienmärkten habe die Stimmung am Ölmarkt gedämpft.


OPEC-Rohölpreis steigt wieder
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 83,91 US-Dollar. Das waren 90 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg/23)

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