Ölpreise gesunken – Konjunktursorgen dominieren wieder das Marktgeschehen

Die Wirkung des chinesischen Konjunkturpaketes sei an den Märkten verpufft, sagten Händler. Am Montag waren die Ölpreis zeitweise deutlich gestiegen. Der zurückkehrende Konjunkturpessimismus und die fallenden Aktienmärkte hätten den Ölpreis nach unten gedrückt. Laut Commerzbank besteht jetzt das Risiko, dass der Ölpreis unter die «psychologisch wichtige Marke? von 60 Dollar fällt. Die Weltwirtschaft und allen voran die Wirtschaft in den USA befänden sich in einer kritischen Lage.


In Erwartung einer weiteren OPEC-Förderkürzung
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) dürfte ihre Fördermenge daher weiter reduzieren, heisst es am Markt. Die Vertreter des Kartells dürften bei weiteren Preisrückgängen sich bereits im November treffen um eine weitere Kürzung der Fördermenge zu beschliessen. Die Internationale Energieagentur (IEA) dürfte in ihrem nächsten Ausblick sogar eine Rückgang der Nachfrage nach Rohöl prognostizieren.


OPEC-Rohölpreis gestiegen
Der Preis für Rohöl der OPEC ist unterdessen gestiegen. Ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells habe am Montag 54,77 US-Dollar gekostet, teilte das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mit. Das waren 1,28 Dollar mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten der Mitgliedsländer. (awp/mc/pg/26)

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