Ölpreise leicht erholt von starken Rückgängen in der Vorwoche

Händler begründeten die Erholung vor allem mit dem etwas schwächeren Dollar. Belastet hätten indes enttäuschend aufgenommene Konjunkturdaten aus Japan. So schwächte sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal überraschend deutlich ab. Auf Quartalssicht stagnierte das Wachstum mit einem geringfügigen Plus von 0,1 Prozent. In den ersten drei Monaten 2010 hatte das Plus noch bei 1,1 Prozent gelegen.


Experten skeptisch für Ölmarkt
Trotz der jüngsten Erholung der Ölpreise gibt sich die Commerzbank skeptisch für den Ölmarkt. Risiken sieht die Frankfurter Bank vor allem in der zusehends zurückhaltenden Positionierung von Finanzanlegern. In der vergangenen Woche waren die Positionen von Anlegern, die auf steigende Ölpreise setzen, erstmals seit fünf Wochen zurückgegangen. „Ohne Unterstützung der Finanzanleger dürfte sich der Ölpreis recht schnell der Marke von 70 Dollar annähern.“


Preis für Opec-Öl weiter gesunken
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,64 Dollar. Das waren 1,09 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/16)

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