Ölpreise leicht gestiegen – Warten auf US-Daten

Nachdem die Ölpreise seit Mitte August kräftig nachgegeben hatten, haben sie sich seit Mitte der Woche spürbar erholt. Händler begründeten dies vor allem mit Zukäufen angesichts des geringeren Preisniveaus. Fundamental gilt die Lage am Ölmarkt unterdessen als nahezu unverändert, wie die Commerzbank unterstreicht. So liegen die Ölbestände der USA in der Nähe ihres Rekordtiefs. Auch zuletzt fast ausnahmslos enttäuschende US-Konjunkturdaten dürften das weitere Aufwärtspotenzial am Ölmarkt begrenzen, so die Rohstoffexperten der Frankfurter Bank. Im weiteren Verlauf dürften die Anleger besonders auf Detaildaten zum US-Wachstum im zweiten Quartal achten. An den Märkten wird eine deutliche Abwärtskorrektur des ohnehin nur moderaten Wachstums erwartet. Die Daten werden um 14.30 Uhr veröffentlicht.


Opec-Preis gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 70,41 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ss/06)

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