Ölpreise Preise drehen nach US-Lagerdaten ins Plus

Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 41 Cent auf 69,21 Dollar. Vor den Daten hatten die Ölpreise noch im Minus notiert.


Rückläufige US-Ölreserven
Experten führten die Preissteigerungen auf die weiter rückläufigen Rohölreserven der USA zurück. Nach Zahlen des amerikanischen Energieministeriums vom Mittwoch sind die Bestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 3,8 Millionen Barrel auf 353,9 Millionen Barrel zurückgegangen. Die Benzinvorräte und die Bestände an Destillaten (Heizöl, Diesel) legten indes zu.


Nachfrage rechtfertigt hohen Ölpreis nicht
Nach Einschätzung der DekaBank ist im Ölpreis derzeit zu viel Konjunkturzuversicht enthalten. Die immer noch verhaltene Öl-Nachfrage rechtfertige nicht das aktuelle Preisniveau bei 70 Dollar, sagte DekaBank-Expertin Dora Borbély. «Es ist ein Rückpralleffekt zu erwarten.» Die weltpolitische Lage wie die Krise im Iran spielten aktuell eine untergeordnete Rolle am Ölmarkt. «Das lässt die Märkte kalt.»


OPEC-Rohöl billiger
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist erneut gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 66,61 Dollar. Das sind 80 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg/24)

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