Ölpreise treten auf der Stelle

Im Blick bleibt die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche. Am Markt wird weiter über das Ausmass der zusätzlichen Stützungsmassnahmen gerätselt. Unterdessen warnte die Internationale Energieagentur, dass weitere quantitative Lockerungsmassnahmen zu einem Anstieg der Rohstoffpreise führen könnten. Das eigentliche Ziel, die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen, könnte dadurch konterkariert werden. Auch die Commerzbank hält die Spekulationen auf eine weitere quantitative Lockerung in den USA für den massgeblichen Beitrag zum Ölpreisanstieg auf über 80 Dollar. Wenn die von der Fed beschlossenen Massnahmen hinter den hochgesteckten Erwartungen des Marktes zurückbleiben sollten, sei es aber denkbar, dass der Ölpreis wieder unter diese Marke falle.


Opec-Preis gesunken
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 79,19 Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ss/04)

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