Oridion: Quartalsgewinn 1,88 Millionen Dollar

Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 1,88 (0,54) Mio USD; im Reingewinn enthalten ist eine Steuergutschrift von 0,94 Mio USD im zweiten Quartal, wie Oridion am Montag mitteilte. Mit den heutigen Zahlen hat Oridion die Erwartungen der Analysten beinahe auf allen Ebenen übertroffen. Helvea hat im Vorfeld einen Umsatz von 10,5 Mio USD, einen EBIT von 0,597 Mio und einen Reingewinn von 0,897 Mio erwartet. Vontobel hat ebenfalls mit einem Umsatz von 10,5 Mio USD gerechnet, sowie mit einem EBIT von 0,4 Mio und einem Reingewinn von 1,5 Mio CHF.


Umsatz zieht deutlich an
Das Umsatzwachstum betrug im ersten Halbjahr 29% und sei hauptsächlich auf die partielle Wiederaufnahme der Lieferungen an den Grosskunden Physio-Control zurückzuführen, schreibt das israelische Unternehmen. Die Verkäufe seien im ersten Quartal aber stärker als im zweiten ausgefallen, da das erste Quartal von einem Nachholbedarf der Kunden und entsprechendem Lageraufbau profitiert habe. Eine Vereinbarung von Physio-Control mit der FDA, die eine uneingeschränkt Wiederaufnahme der Verkäufe ermöglichen würde, sei immer noch ausstehend.


Bewusstsein um Patientensicherheit erhöht Nachfrage
Das Umsatzwachstum beruhe aber auch auf einem erhöhten Bewusstsein um Patientensicherheit und eine dadurch gesteigerte Nachfrage nach Kapnographie-Geräten. So nähmen die Verkäufe von Verbrauchsgütern weiterhin zu, in den ersten sechs Monaten um 36%, so Oridion. Damit hat der Bereich Verbrauchsgüter 41% zum gesamten Halbjahresumsatzwachstum beigetragen.


EBIT-Margenziel für 2008 gesenkt
Unter Vorlage der Quartalszahlen hat die Medizinaltechnikerin die Umsatzwachstums-Guidance für 2008 bestätigt. Demnach rechnet Oridion für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 25%. Die operative Marge für 2008 sieht Oridion jedoch aufgrund negativer Währungseffekte bei 12-13%, bisher wurden 13-15% in Aussicht gestellt. Die Kombination von schwachem US-Dollar und sehr starkem Israelischen Shekel resultiere in signifikant höher als geplant ausfallenden Betriebskosten, so das Unternehmen. Oridion habe aber Massnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Währungsentwicklungen zu lindern. (awp/mc/ps/04)

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