Panalpina vor Vergleich mit US-Justizministerium

Panalpina hatte bereits im vergangenen Dezember den Start der Vergleichsverhandlungen mit dem US-Justizministerium (DOJ) gemeldet. Sie könnten mehrere Monate in Anspruch nehmen, hiess es damals. Während rund drei Jahren untersuchte die US-Behörde die Zollabfertigungsprozesse in Nigeria und weitete ihre Bemühungen später auf Kasachstan, Algerien und Saudi-Arabien aus. Dem Logistiker wird dem WSJ zufolge vorgeworfen, in den genannten Ländern Behördenmitarbeiter bezahlt zu haben, um Zollabfertigungen zu beschleunigen. Dabei habe es sich vor allem um Equipment für die Ölindustrie gehandelt.


Untersuchungen auf Panalpina-Kunden ausgeweitet
Aus diesem Grund habe das DOJ seine Untersuchungen auf verschiedene Panalpina-Kunden ausgeweitet, darunter Transocean, Nabors Industries, Schlumberger und Noble. Mehrere dieser Unternehmen dürften in den kommenden Wochen und Monaten ebenfalls einen Vergleich mit dem DOJ erzielen, heisst es weiter. Dem Artikel zufolge hat Panalpina Rückstellungen in der Höhe von 133 Mio USD getätigt, um ihre Probleme mit der US-Justiz zu lösen. Panalpina war zum Berichtszeitpunkt für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (awp/mc/ps/16)

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