Procter & Gamble im vierten Quartal leicht besser als erwartet

Dies teilte das Unternehmen am Freitag in Cincinnati mit. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt mit 0,66 Dollar gerechnet. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. Hier hatten die Erwartungen bei 19,1 Milliarden Dollar gelegen. Das Unternehmen selbst hatte für das vierte Quartal einen Anstieg der Erlöse zwischen 6 und 7 Prozent sowie ein EPS von 0,64 bis 0,66 US-Dollar in Aussicht gestellt.


Erlöse um zwölf Prozent gesteigert
Im gesamten Geschäftsjahr 2006/2007 steigerte Procter & Gamble die Erlöse um zwölf Prozent von 68,2 auf 76,5 Milliarden Dollar. Der Überschuss lag bei 10,340 Milliarden Dollar nach 8,684 Milliarden im Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 2,64 auf 3,04 Dollar. Die eigene Zielmarke des Konzern hatte bei 2,99 bis 3,03 Dollar gelegen.


Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr
Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Konzern weitere Zuwächse an. So soll der Umsatz 2007/2008 organisch um 4 bis 6 Prozent und absolut um 5 bis 7 Prozent zulegen. Positiv bemerkbar machen dürfte sich hier der schwache US-Dollar. Die Margen sollen sich deutlich verbessern. Beim Gewinn je Aktie will Procter & Gamble überproportional um 13 bis 14 Prozent auf 3,44 bis 3,47 Dollar wachsen. Im laufenden ersten Quartal rechnet das Unternehmen aus Cincinnati mit einem Umsatzplus von 6 bis 8 Prozent und einem EPS von 0,88 bis 0,90 Dollar.


Eigene Aktien zurückkaufen
Angesichts der Gewinnentwicklung will das Unternehmen ausserdem mehr eigene Aktien zurückkaufen. In den kommenden drei Jahren sollen dafür 24 bis 30 Milliarden Dollar ausgegeben werden, was jährlichen Ausgaben von 8 bis 10 Milliarden entspricht. Zuletzt hatte Procter und Gamble 5,6 Milliarden Dollar in den Rückkauf eigener Aktien gesteckt. (awp/mc/ab)

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