PSA legt 3,3-Milliarden-Plan auf – erhöht Gewinnprognose

Bisher liegt PSA um sechs Prozentpunkte hinter seinen fünf wichtigsten Konkurrenten.


Produktivität soll um 20 % gesteigert werden
Bis 2012 will PSA die Kapazitätsauslastung mit höherer Fertigung und Abbau von Kapazitäten um 24 Prozentpunkte steigern. Die Produktivität soll um 20 Prozent erhöht werden. Ausserdem sollen 400 Millionen Euro Verwaltungskosten eingespart werden. 30 Prozent der Ertragsteigerung sollen mit Marketingmassahmen erreicht werden. In China, Lateinamerika und Russland will PSA zudem mit neuen Modellen die Marktpräsenz erweitern. Das soll 15 Prozent zur Ertragsteigerung beitragen. So wird in Wuhan ein zweites Werk eröffnet und in Russland die Fertigung bis 2012 auf 125.000 Fahrzeuge erhöht.


Produktions- und Gewinnprognosen erhöht
Dank neuer Modelle erhöhte der Familienkonzern seine Produktions- und Gewinnprognosen für 2009. Im vierten Quartal werde die Fertigung um 30 Prozent höher sein als ein Jahr zuvor, hiess es. Sie liege damit um 17 Prozent über dem dritten Quartal. Nach einem Verlust von 826 Millionen Euro im ersten Halbjahr dürfte das operative Ergebnis im zweiten Halbjahr 2009 ausgeglichen sein. Bisher hatte der Konzern mehrere hundert Millionen Euro Verlust nicht ausgeschlossen. Für das Gesamtjahr erwartet PSA jetzt netto einen Zufluss und keinen Abfluss von Kapital. Im dritten Quartal war der PSA-Umsatz um 7,7 Prozent gesunken, der Absatz aber um 4,7 Prozent auf 694.000 Autos gestiegen.


PSA hält in Europa 13,4 Prozent Marktanteil. Dieser Anteil soll mit Hybrid- und Dieselfahrzeugen gesteigert werden. Das Ziel einer Fertigung von vier Millionen Autos wird bisher beständig verfehlt, weil der Konzern bisher in den USA und Indien nicht präsent ist und in China kaum vorankommt.  (awp/mc/ps/16)

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