Raiffeisen-CEO will keine Organisation der Binnenmarktbanken

Dies sagte CEO Pierin Vincenz im Gespräch mit der «Finanz und Wirtschaft» (FuW, Ausgabe 4.11.). Nach Darstellung des CEO diskutiert die Raiffeisen Gruppe nicht zusammen mit anderen Kantonal- und Regionalbanken, sich ausserhalb der Bankiervereinigung, mit einer neuen Organisation, für die Interessen der Retailbanken einzusetzen. «Eine eigene Organisation der Binnenmarktbanken steht nicht zur Diskussion. Wir möchten aber die Koordination der Verhandlungen zu den Doppelbesteuerungsabkommen und dem Marktzutritt sicherstellen.» Das Gleichgewicht zwischen innen- und aussenpolitischen Themen müsse gewahrt und auf dem Grundsatz «innen stark, nach aussen vernetzt» angegangen werden.


Definition der Systemrelevanz «noch völlig offen»
Vincenz ergänzte, die Definition der Systemrelevanz sei noch völlig offen. «Aus unserer Sicht muss der Kreis eng gefasst werden. Es kann nicht sein, dass jedes starke Unternehmen als systemrelevant erklärt wird.» Besonders sei die Risikoneigung zu berücksichtigen. (awp/mc/ps/05)

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