RBA-Gruppe mit Gewinnrückgang im Halbjahr

Pius Ch. Schwegler

Pius Ch. Schwegler, CEO RBA Holding AG.

Zürich – Die RBA-Banken – 40 Regionalbanken, welche über die RBA-Holding zusammenarbeiten – haben im ersten Halbjahr 2011 ihre Kundengeschäfte moderat gesteigert, jedoch einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Bruttogewinn ging in der Berichtsperiode um 3,3% auf 166 Mio CHF zurück. Dabei stand einem Betriebsertrag von 409 Mio CHF ein Geschäftsaufwand von 243 Mio CHF gegenüber, wie die Bankengruppe am Freitag mitteilte.

Der Halbjahresgewinn sank um 4,1% auf 108 Mio CHF. Im Einzelnen wird der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 3,5% tiefer mit 310 Mio CHF ausgewiesen, was auf das anhaltend tiefe Zinsniveau und den Margendruck zurückzuführen sei, so die RBA-Gruppe. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg hingegen um 2,3% auf 63 Mio CHF. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich um 2,1% auf 15 Mio CHF. Der kontinuierlich gestiegene Margendruck hinterlasse seine Spuren auch in der Cost-Income-Ratio, schreibt die RBA-Gruppe. Diese stieg auf 59,5% nach 58,0% im Vorjahr.

Kundengelder um 1,1% auf 33,8 Mrd CHF gesteigert
Die Bilanzsumme lag Mitte Jahr laut Mitteilung mit 47,8 Mrd CHF um 1,4% höher als im Vorjahr. Dabei nahmen die Ausleihungen an Kunden um 1,4% auf 41,5 Mrd CHF zu. Die Kundengelder konnten um 1,1% auf 33,8 Mrd CHF gesteigert werden. Damit ging der Deckungsgrad der Kundenausleihungen durch Kundengelder leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 81,4% zurück. Die Eigenmittel konnten gegenüber dem Vorjahr um 8,3% auf 3,7 Mrd CHF gesteigert werden und entsprechen damit 7,8% der Bilanzsumme. Die risikotragende Substanz habe 4,4 Mrd CHF erreicht, so RBA. (awp/mc/ps)

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