RBA-Gruppe verzeichnet weniger Gewinn

Gemäss einer Mitteilung vom Montag nahme die Bilanzsumme der RBA-Banken im ersten Halbjahr 2008 um 2.9% auf CHF 47.6 Mrd. zu. Die Kundengelder erhöhten sich um 2.0% auf CHF 33.7 Mrd. und die Kundenausleihungen um 2.3% auf CHF 40.7 Mrd. Die Eigenmittel konnten um 4.8% auf CHF 4.2 Mrd. gesteigert werden. Trotz höherer Refinanzierungskosten stieg der Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber der Vorjahresperiode um 1.1% auf CHF 382 Mio. Die Börsenentwicklung führte zu tieferen Erträgen beim Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-11.8% auf CHF 80 Mio.) sowie beim Handelsgeschäft (-48% auf CHF 12 Mio.). Insgesamt verringerte sich der Betriebsertrag dadurch um 3.6% auf CHF 493 Mio.


Gesamtjahr: Ähnliche Entwicklung wie im H1 erwartet
Der Geschäftsaufwand nahm um 3.1% auf CHF 263 Mio. zu. Dabei stiegen der Personalaufwand um 1.7% auf CHF 147 Mio. und die Sachkosten um 4.9% auf CHF 116 Mio. Der Bruttogewinn verringerte sich um 10.3% auf CHF 230 Mio. Die vorsichtige Risikopolitik der RBA-Banken, die Qualität und Kontinuität vor Volumenzuwachs stellt, kommt in der Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste zum Ausdruck. Sie reduzierte sich weiter deutlich um 40.6% auf CHF 8 Mio. Nach Steuern (CHF 42 Mio.) liegt das Halbjahresergebnis mit CHF 152 Mio. zwar um 5.6% unter dem Rekordwert des Vorjahres, aber nach wie vor auf einem hohen Stand. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 rechnen die RBA-Banken mit einer ähnlichen Entwicklung wie im ersten Halbjahr. (rba/mc/ps)

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