Rewe-Gruppe will Umsatzrendite deutlich steigern

Bisher rangiert das Unternehmen mit etwa 1,5 Prozent weit hinter internationalen Mitbewerbern wie beispielsweise die britische Tesco mit sechs Prozent.


Auslandsanteil wird erhöht
Um sein Ziel zu erreichen, will Rewe im Ausland wachsen. „Wir müssen internationaler werden“, sagte Egner. Der Anteil des Auslandsgeschäfts solle von derzeit gut 30 Prozent rasch Richtung 40 Prozent steigen. Auf mittlere Sicht strebt der Vorstandschef 50 bis 60 Prozent an. Im Fokus stehe dabei vor allem Osteuropa.


Umsatzanteil der Eigenmarken auf 25 Prozent erhöhen
In Deutschland will Egner den Umsatzanteil der Eigenmarken „möglichst rasch“ von derzeit 15 auf 25 Prozent erhöhen. „Mit Eigenmarken lässt sich mehr Geld verdienen als mit Markenartikeln“, sagte der Rewe-Chef. Bei der erwarteten Konsolidierung der Branche will Egner nicht abseits stehen. „Wenn es die Chance gibt, unser Ladennetz abzurunden, werden wir dies prüfen.“ An der Finanzkraft würden solche Pläne nicht scheitern. „Wir haben genügend Spielraum, das eine oder andere zu stemmen“, sagte Egner.


Über Fachmarktketten noch nicht entschieden
Über die Zukunft der zur Gruppe gehörenden Fachmarktketten Toom (Baumärkte) und Promarkt (Unterhaltungselektronik) habe der Vorstand noch nicht entschieden. „Beide Filialisten verdienen Geld. Wir stehen nicht unter Zeitdruck“, betonte Egner. Eine Trennung in den nächsten zwei Jahren sei aber nicht auszuschließen. Auch die 40-Prozent-Beteiligung am Ferienflieger LTU gehöre für Rewe nicht zum Kerngeschäft. „Wenn sich die LTU mit Hilfe eines strategischen Investors Vorteile verschaffen kann, sind wir die Letzten, die dabei im Wege stehen“, sagte Egner. (awp/mc/gh)

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