Richemont steigert im dritten Quartal den Gruppenumsatz

Zu konstanten Wechselkursen betrug die Steigerungsrate 14%, wie der Luxusgüterhersteller am Mittwoch mitteilte. Damit hat der Luxusgüterkonzern die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) knapp verfehlt. Diese hatten im Vorfeld im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatzanstieg von 8,9% (Bandbreite 6,1 bis 11,6%) zu aktuellen und von 14,7% (12,0 bis 18,0%) zu konstanten Wechselkursen gerechnet.

Asien-Pazifik und Europa am stärksten
Die stärksten Umsatzwachstumsraten verzeichneten die Regionen Asien-Pazifik (+32%) und Europa (+12%), aber auch in Amerika stieg der Umsatz zu konstanten Wechselkursen um 10%. Die Gruppe habe vor allem in den ersten beiden Monaten des Quartals gute Wachstumsraten erzielt, während sich die Nachfrage im Dezember aufgrund leicht rückläufiger Märkte in den USA und Japan etwas abgeschwächt habe, heisst es in der Mitteilung weiter.


Umsätze nach Bereichen
Der Bereich Schmuckwaren wuchs zu konstanten Wechselkursen um 15%, die Uhrenmacher steigerten den Umsatz um 16%. Bei den Schreibwaren erhöhten sich die Verkäufe um 14%, während die Division Leder und Accessoire-Maisons mit +7% nicht ganz so deutlich zulegen konnte.

Nichts Neues zur BAT-Beteiligung
Keine neuen Angaben machte Richemont zu der am 19. November angekündigten Abtrennung der BAT-Beteiligung. Per Ende Dezember 2007 hielt der Luxusgüterkonzern 19,3% an BAT mit einem Marktwert von 10`456 Mio EUR. Richemont machte keine Angaben zum weiteren Geschäftsverlauf. (awp/mc/ab)

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