RWE: Energiehandel nicht an den Pranger stellen

Der deutsche Markt sei in hohem Masse transparent und ziehe daher viele Handelsteilnehmer an, hiess es von RWE. «Deutsche Stromhandelspreise gehören keineswegs zu den höchsten in der EU. Zwischenhandel von Strom ist marktüblich und geht nicht zulasten des Stromkunden», hiess es in der Stellungnahme von RWE. Generell begrüsse das Unternehmen die Initiative des EU-Energiekommissars. Sie sei ein wichtiger Schritt bei der Verwirklichung des europäischen Binnenmarkts für Energie mit gleichen Spielregeln für alle Handelsteilnehmer in allen Mitgliedsländern der EU.


Insidergeschäfte künftig unter Strafe
Oettinger hatte seinen Entwurf am vergangenen Freitag in der Presse für diese Woche angekündigt. Der durch Insiderhandel und Manipulationen im Stromhandel entstehende Schaden für die Kunden könne «in die Milliarden gehen», hatte der EU-Kommissar dem «Handelsblatt» gesagt. Insidergeschäfte mit Strom sollten künftig bestraft werden. Den Unternehmen solle es zudem untersagt werden, den Preis durch eine künstliche Verknappung der Strommengen in die Höhe zu treiben. In der Verordnung ist auch eine Meldepflicht aller Stromgeschäfte vorgesehen. (awp/mc/ps/20)

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