RWE steigert Ergebnis etwas stärker als erwartet

Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 15 Prozent auf 5,361 Milliarden Euro, wie Deutschlands grösster Stromproduzent am Donnerstag in Essen mitteilte. Der Umsatz wuchs um 16 Prozent auf 33,976 Milliarden Euro und der Überschuss um 23 Prozent auf 2,092 Milliarden Euro. Damit übertraf RWE die Erwartung der Experten leicht. Wegen des Thames Water-Verkaufs rechnet das Unternehmen jetzt mit einem deutlich höheren Gewinnplus als zuletzt.


Prognose für’s Nettoergebnis erhöht
Das Nettoergebnis soll im Gesamtjahr um mehr als 40 Prozent steigen. Bislang hatte das Unternehmen 10 bis 20 Prozent anvisiert. Für den Umsatz setzt sich RWE nun ein Wachstumsziel von fünf bis zehn Prozent. Der Betriebsgewinn soll – wie bereits früher angekündigt – ebenfalls um fünf bis zehn Prozent zulegen.


Umstrukturierung kurz vor Abschluss
RWE steht vor dem Abschluss einer tiefen Umstrukturierung. So verkaufte das Unternehmen eine Reihe von Beteiligungen wie die Umweltsparte. Anfang Dezember steht die Trennung von der britischen Wassertochter Thames Water an, die von einem Konsortium um die Investmentbank Macquarie übernommen wird.


Kostensenkungsprogramme bis Jahresende abgeschlossen
Im kommenden Jahr soll die amerikanische Wassertochter American Water Works an die Börse gebracht werden, womit der Umbau abgeschlossen werden soll. Durch die Verkäufe will sich Roels den finanziellen Spielraum für kleinere bis mittlere Zukäufe verschaffen. Die eingeleiteten Kostensenkungsprogramme sollen nach Erwartung von RWE bis Jahresende abgeschlossen sein. Von dem auf das laufende Geschäftsjahr entfallenden Volumen in Höhe von 230 Millionen Euro seien in den ersten drei Quartalen 180 Millionen Euro umgesetzt worden. (awp/mc/ab)

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