Saia-Burgess: Reingewinn von 17,8 Mio; Ziele bestätigt

Damit hat Saia-Burgess die Prognosen der Analysten beim Umsatz und Reingewinn übertroffen, lag hingegen auf Stufe EBITA leicht darunter. Im Vorfeld rechneten Analysten mit einem Reingewinn von 16,9 Mio CHF, einem EBITA von 25,2 Mio CHF und einem Umsatz von 306,0 Mio CHF.


Umsatzwachstum aufgrund getätigten Akquisitionen
Das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr war laut Saia vor allem auf die Integration der beiden im Vorjahr getätigten Akquisitionen der Unternehmen Bühler sowie Sick/Stegmann zurückzuführen. Die Akquisitionen haben insgesamt 38,8 Mio CHF oder 14,0% zur Umsatzsteigerung beigetragen. Das interne Wachstum betrug 3,2 Mio CHF oder 1,1%, während der Währungseinfluss sich mit 3,8 Mio CHF oder 1,4% negativ auf die Umsatzentwicklung auswirkte, heisst es weiter.


Ein ungünstiger Produktmix
Der Bruttogewinn stieg im ersten Halbjahr um 1,9 Mio auf 82,0 (80,1) Mio CHF, was zu einer Bruttogewinnmarge von 26,1 (29,0)% führte. Als wichtigste Ursachen für den Margenrückgang gibt das Unternehmen einen ungünstigen Produktmix und gestiegene Rohstoffkosten an. Die Margen von EBITA und Reingewinn gingen auf 7,9 (8,7)% respektive 5,7 (5,8)% zurück. Im zweiten Halbjahr würden sich jedoch Projekte, die zu Einsparungen bei Materialkosten führen sowie Produktinnovationen, positiv auf die Profitabilität auswirken, heisst es.


Umsatzwachstum von 10 Prozent für 2005
Die Ziele für das Geschäftsjahr 2005 hat Saia-Burgess bestätigt. Das Umsatzwachstum soll demnach rund 10% betragen und die Profitabilität verbessert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dazu beihelfen soll die erwartete Belebung des Geschäfts im zweiten Halbjahr.


Aktivitäten in Polen werden ausgeweitet
Zudem erfolge die Integration der 2004 erworbenen Gesellschaften und Aktivitäten planmässig und gemäss den ursprünglich formulierten Absichten sowie innerhalb des budgetierten Kostenrahmens, so die Mitteilung weiter. Saia weitet zusätzlich ihre Aktivitäten in Polen mit dem Aufbau einer zentralen Niedriglohnfertigung für die Division Industry aus.


Angebot von Sumida weiter abgelehnt
Im weiteren lehnt das Unternehmen das Angebot der japanischen Sumida weiterhin ab. Die Übernahme durch Sumida sei für die betroffenen Anspruchsgruppen keine attraktive Alternative. (awp/mc/ab)

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