Sanofi führt jetzt „freundliche“ Fusionsgespräche mit Genzyme

In den vergangenen Wochen war bereits ein Interesse der Franzosen an dem US-Unternehmen durchgesickert. Die Preisfindung werde einige Zeit dauern, sollten sich die Verhandlungspartner überhaupt einigen können, schreibt das Blatt. Der Verwaltungsrat von Sanofi habe eine Offerte von bis zu 70 USD je Genzyme-Anteil genehmigt. Allerdings lasse sich der Board von Genzyme wohl erst mit einem Gebot von mindestens 75 USD zu „formellen Verhandlungen“ bewegen. Möglicherweise würden sogar mindestens 80 USD gefordert, zitiert das „WSJ“ seine Quellen.


Einstiger Senkrechtstarter
Am Montag legten Genzyme in den USA nach Bekanntwerden des Zeitungsberichts nachbörslich um knapp 2% auf 71,68 USD zu. Als weitere Interessenten für Genzyme nennt das „WSJ“ GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson sowie Pfizer. Alle drei Konzerne seien in der Vergangenheit bereits in Kontakt mit dem Biotechnologieunternehmen getreten. Genzyme, einst ein Senkrechtstarter, kämpft derzeit mit Lieferengpässen bei zwei Spitzenprodukten. Im vergangenen Jahr waren Verunreinigungen in einer der Produktionsstätten entdeckt worden. (awp/mc/ps/34)

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