Schaffner im Geschäftsjahr 2005/06 mit Reingewinn von 3,6 Mio. Franken

Den Aktionären sollen 11 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, nach einem Dividendenverzicht im Vorjahr. Die Ausschüttung erfolgt im Rahmen einer Nominalkapitalreduktion auf 39 von 50 CHF je Namenaktie.


Liegenschaftsverkäufe wirken sich positiv aus
Positiv schlug im Geschäftsjahr unter anderem ein einmaliger Nettoerlös von 9,9 Mio CHF aus Liegenschaftenverkäufen zu Buche. Zudem spricht Schaffner von «erfreulichen» Ertragssteigerungen im operativen Geschäft. Die Kosten im Zusammenhang mit der Devestition des Testsystemgeschäftes bezeichnet der Konzern allerdings als «erheblich». Mit den Zahlen hat Schaffner die Erwartungen der Analysten allerdings verfehlt. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 11,6 Mio CHF, beim Reingewinn waren es 4,9 Mio CHF.


Jahresumsatz auf 184,0 Mio. Franken gesteigert
Bereits vor Monatsfrist mitgeteilt hat der im Komponentengeschäft tätige Konzern den Jahresumsatz von 184,0 (VJ 166,8) Mio CHF. Der Auftragseingang stieg um 8,5% (bereinigt 6,6%) auf 188,5 (173,8) Mio CHF.


In den weitergeführten Geschäftsbereichen mit EMV-Bauteilen und -Modulen (Umsatz 137,8 Mio CHF) beträgt der EBIT 10,0 (7,1) Mio CHF und die EBIT-Marge 7,4 (5,8)%. Der Reingewinn wird mit 6,5 (4,3) Mio CHF angegeben. Die Nachfrage sei in allen wichtigen Branchen robust und die Zuwachsraten in Deutschland (+21,4%), den USA (+19,5%) sowie dem Markt Asien/Pazifik (+23,4%) zweistellig ausgefallen.


Verkauf EMV-Testsysteme abgeschlossen
Den Ende Juli angekündigten Verkauf des Bereichs EMV-Testsysteme im Rahmen eines Management Buyout an eine Investorengruppe habe Schaffner planmässig per Ende November 2006 abgeschlossen. Für den Verkauf des verbleibenden Testsystems-Bereichs Kabeltest & Elektroemulation seien Gespräche mit Interessenten im Gang, heisst es weiter.


2006/07: Umsatzplus von 15-20 % und EBIT-Marge 6-7 %
Unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet Schaffner für das Geschäftsjahr 2006/2007 für die weitergeführten Geschäftsbereiche eine nachhaltige Umsatzzunahme um 15 bis 20% sowie eine EBIT-Marge von 6 bis 7%. Bis in fünf Jahren werde mit organischem sowie akquisitorischem Wachstum ein jährlicher Nettoumsatz von rund 250 Mio CHF sowie eine durchschnittliche EBIT-Marge von 10% angestrebt, so das Unternehmen.


Die Nettoverschuldung der Gruppe per 30.9.2006 beträgt 39,1 (30.9.2005: 38,2) Mio CHF. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme stieg auf 36,0 (34,4)%. An flüssigen Mittel weist der Konzern 9,0 Mio CHF aus. (awp/mc/pg)

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