Schering beschliesst Stellenstreichung bei Tochter Jenapharm

Danach sollen das Marketing sowie der Vertrieb der Bereiche Gynäkologie und Andrologie in einer eigenständigen Tochter weitergeführt werden. Diese soll unter dem bisherigen Namen Jenapharm die Geschäfte bis zum 1. Januar 2007 aufnehmen.


Management-Buy-Out für Wirkstoffanlage
Die Forschung der Tochter werde hingegen in die Schering AG überführt. Darüber hinaus sollten Entwicklung und Verwaltung reduziert werden. Für die Wirkstoffanlage auf dem Jenaer Werksgelände werde zudem ein Management-Buy-Out angestrebt. Jenapharm soll als Betreiber das Standortmanagement übernehmen.


Abbau von 65 bis 120 Stellen
Einher mit der Neuausrichtung der Thüringer Tochter geht Schering zufolge der Abbau von 65 bis 120 Stellen. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern zur Vorbereitung eines Sozialplans würden in Kürze aufgenommen.


Überkapazitäten abbauen
Der Schering-Konzern überprüft derzeit die operativen Geschäftsabläufe und Organisationsstrukturen. «Durch die angestrebten Synergien erreichen wir Effizienzsteigerungen und bauen Überkapazitäten in der Schering Gruppe ab», sagte Marketing-Vorstand Ulrich Köstlin. Jenapharm stellt die Anti-Baby-Pillen Valette und Petibelle her. (awp/mc/gh)

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