Schindler im Streit mit japanischen Behörden

In einem offenen Brief fordert der Lift- und Fahrtreppenbauer die Behörde auf, den Bericht aus dem Internet zu entfernen. Auch sei der Unfall die Folge mangelnder Wartung, wie Schindler-VRP Alfred Schindler den Berichten zufolge an einer Telefonkonferenz vor japanischen Medien erklärte. Hunderttausender solcher Aufzüge wie in Tokio seien weltweit in Betrieb, ohne dass es sein vergleichbares technisches Versagen gegeben hätte. «Das Ministerium hat einen Fehler gemacht, aus Zeitdruck und womöglich unter politischem Druck», wird Schindler in der «NZZ» zitiert.


Schindler verlangt Richtigstellung
Das Unternehmen verlange zudem eine Richtigstellung und erwäge andernfalls juristische Massnahmen, heisst es in der «FuW». Im Juni 2006 war den Angaben zufolge ein Teenager beim Aussteigen aus einem Schindler-Lift in Tokio zu Tode gequetscht, als sich die Kabine trotz offener Tür nach oben bewegte. Eine polizeiliche Untersuchung habe ergeben, dass ein Kurzsschluss in einem Magnet zum langsamen Verschleiss einer Bremse geführt habe, bis der Aufzug nicht mehr im Gleichgewicht gehalten wurde. Eine von Schindler unabhängige Wartungsfirma habe das Problem nicht bemerkt. (awp/mc/ps/06)

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