Schwaches Inland macht Hornbach zu schaffen

Dies sagte Vorstandschef Albrecht Hornbach auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt. Stärken will Hornbach sein Auslandsgeschäft: Im Laufe der nächsten Monate sollen neue Märkte in der Schweiz, in Schweden und in Rumänien eröffnet werden.


Deutschland: MwSt-Erhöhung bremst Kauflust
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 (Ende Februar) hatte dem Konzern vor allem das schwierige Deutschland-Geschäft zugesetzt. Die Mehrwertsteuererhöhung bremste die Kauflust vieler Verbraucher. Zudem wurde wegen des Wegfalls der Eigenheimzulage weniger gebaut und renoviert. Die zur Hornbach-Gruppe gehörende Hornbach-Baumarkt-AG verbuchte zwar insgesamt einen Umsatzanstieg von netto 3,2 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. In Deutschland gingen die Erlöse aber um 1,5 Prozent zurück. Das EBIT sank konzernweit um 20,8 Prozent auf 76,1 Millionen Euro und der Überschuss um 23,2 Prozent auf 46,6 Millionen Euro.


Höhere Kosten
Neben den Umsatzrückgängen im Inland belasteten auch höhere Kosten. Hornbach betreibt europaweit 125 Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern. Zur börsennotierten Muttergesellschaft, der Hornbach Holding, gehören neben den Baumärkten noch ein regionaler Baufachhandel und eine Immobiliengesellschaft. In der Gruppe stieg der Umsatz um 2,9 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss sank um 23,2 Prozent auf 58,3 Millionen Euro und das EBIT um 14,4 Prozent auf 101,9 Millionen Euro. (awp/mc/pg)

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