Schweizer Bauwirtschaft weiterhin rückläufig

Der Tiefbau blieb zwar stabil, und der Wohnungsbau legte vorab dank Umbauten gar um 2,3 Prozent zu, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in seiner Quartalserhebung mitteilt. «Dramatisch war hingegen der Einbruch im übrigen Hochbau», schreibt der SBV. Hier betrug der Rückgang über 15 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2002. Dies unterstreiche die schlechte Verfassung der Schweizer Wirtschaft. Insgesamt musste die Bauwirtschaft von Januar bis September einen Rückgang der Bautätigkeiten um 2,5 Prozent hinnehmen.

Weniger Aufträge und Beschäftigte
Rückläufig war auch der Auftragseingang, und zwar um 9 Prozent. Der Arbeitsvorrat liegt damit per Ende September um 6,6 Prozent unter Vorjahr. Der SBV sieht aber den Wendepunkt möglicherweise gekommen. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Bauhauptgewerbe sank innert Jahresfrist um 6,3 Prozent auf 85’000. (awp/scc/wec)

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