Seco sieht KMU-Finanzierung auch im Herbst kaum beeinträchtigt

16% haben schliesslich doch auf die Fremdfinanzierung verzichtet. Dies zeigt eine Umfrage des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsdachverband economiesuisse, dem Schweizerischen Gewerbeverband sowie der Schweizerischen Bankiervereinigung. Die Umfrage wurde bei 551 Unternehmen durchgeführt, wie das SECO mitteilte. Die gleichen Unternehmer wurden bereits im April befragt. Damals ging es darum, eine Übersicht über die Finanzierungsstruktur der KMU und allfällige Schwierigkeiten zu gewinnen. Die nun durchgeführte zweite Befragungsrunde soll Aufschluss geben über die Entwicklung seit dem Frühling.


18% der Befragten äussern Finanzierungsbedürfnis
Die Unternehmensfinanzierung sei auch im Herbst kaum beeinträchtigt, schreibt das SECO weiter. Das Finanzierungsbedürfnis habe bei 18% der befragten Unternehmen zugenommen. Noch im April waren es 23%. Stark gewachsen ist hingegen das Finanzierungsbedürfnis jener Unternehmen, die nur aus dem Gründer bestehen (+47%). 49% (gegenüber 68% im April) benötigten die Finanzierung für die Entwicklung oder für Investitionen. 34% (gegenüber 26% im April) brauchte sofort flüssige Mittel.


35% verspüren schwierigeren Finanzierungs-Zugang
28% der Unternehmen sind der Meinung, dass sich der Zugang zur Finanzierung verschlechtert hat. Im April waren es noch 45%. Befragt zu den eigenen Erfahrungen, registrierten allerdings 35% eine Verschärfung (28% im April). (awp/mc/pg/19)

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