Sheikh Mohammed: Golf-Emirate sind Nation der Zukunft

Im Mittelpunkt des WEF – Summit on the Global Agenda, das vom 7. bis 9. November zum ersten Mal in Dubai tagte, standen neben der Finanzkrise u. a. auch die Themen Sozialpolitik, Umweltschutz und Gesundheitspolitik. WEF-Executive Chairman Klaus Schwab will die Ergebnisse der 68 Arbeitsgruppen des WEF in Dubai auf dem Jahrestreffen in Davos 2009 vorstellen.

 

Hoffen auf neue US-Aussenpolitik
Dubais Regent Sheikh Mohammed liess in seiner Eröffnungsrede keinen Zweifel aufkommen, dass die VAE auch weiter wie bisher wachsen. Das «strenge Finanzregime» der VAE habe negative Einflüsse der Finanzkrise abgewehrt. Die VAE seien die Nation der Zukunft. Die Regierung hatte infolge von Liquiditätsengpässen im Interbankenhandel dem Bankensektor 120 Mrd. Dirham (US$ 32.72 Mrd.)  zur Verfügung gestellt. Der Internationale Währungsfonds IWF rechnet in den VAE mit 7 Prozent Realwachstum für 2008 (nach 7,4 Prozent im Vorjahr) und mit 6 Prozent für 2009. Zugleich äusserte der Emir die Hoffnung, dass der künftige US-Präsident Barack Obama, dem er zur seiner Wahl gratulierte, zur Eindämmung regionaler Konfliktherde im Sudan, in Palästina, im Irak und in Afghanistan beitragen wird. «Wir wünschen uns, dass die neue US-Regierung mit Vernunft agiert», so Sheikh Mohammed wörtlich,

 

Emaar überdenkt Kotierung an der Börse London
Mohammed Alabbar, Chairman der Immobilienkonzerns Emaar Properties und Co-Chairman des WEF in Dubai kündigte an, er werde die Strategie seines Unternehmens an das globale ökonomische Umfeld «anpassen». Konkret gedenkt Alabbar ein für Ende dieses Jahres geplantes Listing der saudiarabischen Emaar Economic City in Dschiddah an der London Stock Exchange LSE zu verzögern oder eventuell ganz auszusetzen. (gaf)

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