Siemens baut Windgeschäft in USA und Kanada aus

Dies sagte eine Siemens-Sprecherin am Dienstag. In Oklahoma baut Siemens für einen örtlichen Energieversorger insgesamt 98 Windturbinen auf, die eine Gesamtleistung von 227 Megawatt liefern. Darunter sind auch drei Maschinen einer neueren, getriebelosen Turbinengeneration, die Siemens erstmals auf den nordamerikanischen Markt bringt.


Kooperation mit Samsung
Mit dem südkoreanischen Technologiehersteller Samsung traf Siemens sein bisher grösstes Abkommen in Kanada: Die Deutschen werden etwa 260 kleinere Windturbinen in die Provinz Ontario liefern, die eine Gesamtleistung von 600 Megawatt aufbringen sollen. Damit können 250.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden. Laut Siemens soll die Leistung mittelfristig auf 2.000 MW erweitert werden. Es sei gut möglich, dass sich dabei weitere Aufträge ergeben, hiess es in Erlangen.


Ausbau der Fertigung in Nordamerika
Für kürzere Lieferwege baut Siemens zusätzlich seine eigene Fertigung in Nordamerika aus. Nach einem Windanlagen-Werk in Fort Madison im US-Bundesstaat Iowa eröffnet der Konzern noch in diesem Jahr eine Produktion für die Maschinenhäuser der Windkrafträder in Kansas. Damit sollen rund 400 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Für 300 weitere Stellen will Siemens in Kanada sorgen, dort soll mittelfristig ein eigener Betrieb für die Herstellung der Rotorblätter eröffnet werden. (awp/mc/ps/09)

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