Siemens: Finanzierung von BenQ-Mobile bis Ende 2007 gesichert

Das Geld sei für die beiden vereinbarten Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften vorgesehen, sagte Bayerns IG-Metall-Chef Werner Neugebauer am Freitag in München. «Damit hat Siemens endlich Verantwortung übernommen und stellt nun viel, viel mehr als die ursprünglich beabsichtigten 35 Millionen Euro zur Verfügung.»

Finanzierung der Gesellschaften gesichert
Siemens erklärte, die Finanzierung der Beschäftigungsgesellschaften sei gesichert. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter sei ein Weg gefunden worden, im Ergebnis weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, teilte das Unternehmen mit Durch die Pleite des Handy-Herstellers, der früher zu Siemens gehörte und an den taiwanischen Elektrokonzern BenQ abgegeben worden war, hatten rund 2.000 der 3.000 Beschäftigte in Deutschland ihre Jobs verloren.»Sollten ehemalige BenQ-Mobile-Mitarbeiter in den Beschäftigungsgesellschaften am 1. Januar 2008 noch ohne Arbeitsplatz sein, wird Siemens Wege finden, damit verbundene soziale Härten abzumildern», sagte Siemens-Personalvorstand Jürgen Radomski.


Höhe der Mittel hänge von Anzahl der Beschäftigung ab
Neugebauer sagte, die Höhe der von Siemens zur Verfügung gestellten Mittel hänge davon ab, wie viele der Beschäftigten in die Transfergesellschaften wechseln und wie lange sie dort verbleiben. Sollten alle betroffenen Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz bei Siemens bekommen, müssten theoretisch keine Zahlungen geleistet werden.

Höchstbetrag von 180 Mio EUR
Der Höchstbetrag von 180 Millionen Euro werde dagegen notwendig, wenn alle betroffenen Beschäftigten in München und am nordrhein- westfälischen Standort Kamp-Lintfort in die Gesellschaften wechseln, zwölf Monate dort verbleiben und dann noch eine so genannte Arbeitsplatz-Startprämie in Anspruch nähmen. (awp/mc/ar)

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