Siemens mit neuem Partner in Russland

Mordaschow habe ein Aktienpaket von 30,4 Prozent an Power Machines erworben, das Wladimir Potanin verkaufen wollte, berichtet das «Handelsblatt» in seiner Mittwochausgabe unter Berufung auf Kreise. Siemens halte einen Anteil von 25 Prozent. Mordaschow, der unter anderem auch den Stahlkonzern Severstal kontrolliert, werde sich nicht mit dem Aktienpaket begnügen, schreibt das Blatt weiter.


Bevorzugter Bieter für ein weiteres Paket von 25 Prozent
Kreisen zufolge sei Mordaschow auch bevorzugter Bieter für ein weiteres Paket von 25 Prozent, das der Strommonopolist RAO UES noch in diesem Jahr veräussern will. Ursprünglich hatte Siemens selbst die Kontrolle über Power Machines angestrebt. Die russische Kartellbehörde untersagte dies aber aus Gründen der nationalen Sicherheit, weil Power Machines auch Rüstungsgüter produziert. (awp/mc/gh)

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