SoFFin fürchtet um Kapitalausstattung deutscher Banken

«Dadurch wird deren ausreichende Kapitalisierung gefährdet sein.» Der Soffin empfehle deshalb die Auslagerung von Risikowertpapieren in so genannte Bad Banks. «Bad Banks helfen Kapital sparen und dienen damit der Stabilität der Finanzmärkte.» Die Gesetzespläne der Regierung zur Gründung von Bad Banks würden die Banken entlasten, zugleich aber die Eigentümerverantwortung aufrechterhalten. «Durch den Austausch illiquider strukturierter Wertpapiere gegen staatlich garantierte können Bad Banks Kapitalisierung und Liquidität der Kernbanken stärken», schreibt der Soffin.


«Widersprüchliche Kritik an Regierungsplänen»
Die Kritik der Finanzbranche an den Regierungsplänen bezeichne der Bankenrettungsfonds als widersprüchlich, berichtet die Zeitung und zitiert weiter aus dem Positionspapier: «Die einen fordern stärkere Beihilfeelemente, weil sie gern Risiken abgenommen bekommen wollen. Die anderen beklagen sich, dass die Stabilisierungsmassnahmen denen zugute kommen, die schlecht gewirtschaftet haben.»


«Bad Bank»-Lösungen 
Mit den «Bad Bank»-Lösungen sollen Banken von Risiken befreit werden, um Geld für das brach liegende Kreditgeschäft freizuschaufeln. Von allen Seiten hagelt es aber Kritik an dem Gesetzesentwurf – aus den Fraktionen von SPD und Union sowie von Kreditinstituten, Bundesbank und Wirtschaftsprüfern. Bedenken gibt es vor allem gegen die Bewertungsregeln für die Risikopapiere. (awp/mc/ps/28)

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