Springer-Chef nennt mögliche Zugeständnisse für ProSiebenSat.1-Kauf

Er sei bereit, rechtsverbindlich festzuschreiben, dass ProSiebenSat.1 kein „Bild-TV“ mache und keine so genannte Cross-Promotion mit den Zeitungen betreibe, sagte Döpfner der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch).


Zur Trennung bereit
Ferner sei Springer zur Trennung von allen gemeinsam mit Bertelsmann gehaltenen Unternehmensbeteiligungen bereit. Den Verzicht auf ProSieben oder Sat.1 oder die Abgabe der Kontrolle über einen der Sender an einen Beirat, wie es die Kommission zur Ermittlung des Konzentrationsbedarfs (KEK) vorschlug, lehnt Döpfner ab.


Entscheide noch im Januar
Die KEK will am 10. Januar über die Übernahme des grössten deutschen Fernsehunternehmens entscheiden, das Bundeskartellamt am 20. Januar. Sie hatten das Geschäft in seiner ursprünglichen Form bereits kritisiert. (awp/mc/gh)

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