SRG will vorläufig keine Gebührenerhöhung beantragen

Im Gegensatz zur Privatwirtschaft seien die Möglichkeiten der SRG jedoch beschränkt, auf der Einnahmen- und Ausgabenseite zu reagieren. Lineare Kürzungen schliesst Walpen aus.


Einbruch bei der Werbung
Wie die Presse habe auch die SRG einen Einbruch bei der Werbung zu verzeichnen. Wie gross das Defizit schlussendlich sein werde, ist laut Walpen schwer vorauszusagen. Es werde aber sicher erheblich über den budgetierten 25 Mio liegen. Letztes Jahr lag es bei 79 Mio CHF. Eines der Probleme sei, dass die SRG seit Januar 2000 nie mehr zusätzliche Mittel aus einer Gebührenanpassung generiert habe. Irgendwann lasse sich das nicht mehr auffangen.


Nächste Gebührenerhöhung auf den 1. April 2011 möglich
Die Radio- und Fernsehgebühren waren letztmals am 1. April 2007 um 2,5 angehoben worden. Beantragt hatte die SRG eine Anhebung um 6,5%. Gemäss neuer Konzession könnte die SRG auf den 1. April 2011 die nächste Gebührenerhöhung verlangen. Walpen wies im übrigen Vorwürfe mangelnder Transparenz und dunkler Winkelzüge zurück. Die geplante Annäherung von Radio und Fernsehen beispielsweise sei immer wieder intern und extern thematisiert worden. Auf die Frage zu seinem Rücktritt, sagte der 61-Jährige, diese Frage wolle und könne er nicht beantworten.


(awp/mc/hfu/26)

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