Sunrise-CEO: Klare Stand-Alone-Strategie

Die weitere Planung unter dem neuen Eigentümer CVC sei klar auf eine Tätigkeit als einzelnes Unternehmen ausgerichtet, mit einem allfälligen Börsengang in einigen Jahren, so Steil weiter.


VRP-Interview «misleading»
Die Aufmachung eines kürzlich erschienenen Interviews mit dem neuen Sunrise-Verwaltungsratspräsidenten Dominik Koechlin bezeichnete Steil als «misleading». Koechlin hatte erklärt, neue Fusionsgespräche zwischen Orange und Sunrise seien nicht ausgeschlossen. Im Schweizer Mobilfunk richtet sich der Blick zu stark auf die Preise, meint Sunrise-CEO Steil an der Branchenveranstaltung weiter. Dabei sei das Preisniveau sogar nicht-kaufkraftbereinigt im europäischen Vergleich konkurrenzfähig. Die Preise für SMS seien deutlich tiefer als im Vergleich mit Nachbarländern, die Preise für Gesprächsminuten vergleichbar und die Kosten für mobiles Breitband niedriger.


Regulierung nein – Regulierung ja 
«Die Kunden bekommen für vernünftige Preise im europäischen Vergleich einen sehr guten Service», zeigte sich der CEO überzeugt. Es brauche daher keine weitere Regulierung. Beim Festnetz-Breitband sehe die Lage aber anders aus, so Steil weiter. Entsprechend könnte eine Verbesserung des Regulierungsrahmens zu einem höheren Wettbewerbsdruck und damit zu tieferen Preisen führen. Es gebe sowohl beim Kupferkabel als auch bei den neuen Glasfasernetzen noch Möglichkeiten, den Markt stärker zu öffnen. So könnten mehr Anbieter die Situation deutlich beleben, hiess es. (awp/mc/ps/07)

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