Svanberg gibt Ericsson-Spitze ab und wird BP-Aufsichtsratschef

Svanberg kam 2003 als «Sanierer» zu Ericsson, als das Unternehmen hohe Verluste im Handygeschäft erwirtschaftete. Unter seiner Führung wurde die Zahl der Mitarbeiter massiv reduziert, die Handysparte in eine gemeinsame Tochter mit Sony ausgelagert und Ericsson mit erneut hohen Gewinnmargen zum weltweit grössten Ausrüster für Mobilfunksysteme ausgebaut. Während Sony Ericsson als gemeinsame Handy-Tochter mit dem japanischen Elektronikkonzern Sony in die Verlustzone rutschte, gilt Ericssons Geschäft mit Mobilfunksystemen bisher als vergleichsweise krisenfest.


Vestberg will an Kurs festhalten
Vestberg erklärte, er werde an der in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Svanberg entwickelten Unternehmensstrategie festhalten. Der neue Konzernchef erhält ein festes Gehalt von jährlich 10,5 Millionen Kronen (950’000 Euro) und damit deutlich weniger als Svanberg mit zuletzt 15,9 Millionen Kronen. Hinzukommen kann ein «flexibler Gehaltsanteil» von bis zu 80 Prozent des Festgehalts. (awp/mc/pg/22)

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