Swiss: Passagier- und Frachtgeschäft legt zu

Allerdings stieg im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Flüge um 6,1%. Gut besetzt waren die Maschinen der Swiss insbesondere im Interkontinentalverkehr. Der Sitzladefaktor auf den Langstreckenflügen betrug hohe 91,2% und lag um 1,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die hohe Auslastung deutet auch darauf hin, dass die seit Anfang Juni angebotenen sechs Flüge pro Woche nach San Francisco gut gebucht werden. Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel sagte auf Anfrage, dass die Fluggesellschaft mit der Nachfrage für den Flug in die kalifornische Metropole sehr zufrieden sei.


Frachtladefaktor markant erhöht
Bei den Kurzstreckenflügen in Europa sank die Auslastung der Swiss-Maschinen von 80,1% im Juli 2009 auf 79,5% in diesem Jahr. Nachdem die Fluggesellschaft letztes Jahr wegen der fehlenden Nachfrage ihr Angebot reduziert hatte, führt sie mittlerweile sogar schon wieder mehr Flüge mit mehr Sitzplätze durch als vor zwei Jahren. Stark verändert hat sich die Situation bei der Luftfracht. Wurden vor einem Jahr nicht einmal 70% des Laderaums genutzt, belief sich der Frachtladefaktor der Swiss im Juli 2010 auf 78,9%.


Auch Lufthansa befördert mehr Passagiere
Beim Swiss-Mutterkonzern Lufthansa fiel die Auslastung der Passagiermaschinen im Juli mit 84,7% leicht höher aus als im Vorjahr. Aufgrund der Integration der österreichischen Austrian Airlines (AUA) ist die Zahl der konzernweit transportierten Passagiere stark um 21% auf 8,86 Mio gestiegen. Ohne die AUA wäre die Passagierzahl um 5,4% gestiegen. Die Lufthansa selbst hat bei einem höheren Angebot ihre Auslastung um 1,6 Prozentpunkte auf 84,7% anheben können. Bei der AUA, die vor einem Jahr noch nicht zum Konzern gehörte, kletterte der Sitzladefaktor um 3,6 Punkte auf 82,7%. Bei der britischen Tochter BMI dagegen verbuchte der Lufthansa-Konzern eine tiefere Auslastung als noch 2009. (awp/mc/ps/17)

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