Swiss will Geschäftsfliegerei auf 20 Maschinen ausbauen

Dies sagte Swiss-Operationschef Gaudenz Ambühl in einem Interview mit der «Zürcher Landzeitung» vom Freitag. Dabei würden verschiedene Segmente abgedeckt: Von kleinen vierplätzigen Maschinen bis hin zu solchen mit zehn und mehr Sitzen. «Die Lufthansa entscheidet, was benötigt wird, und vermarktet das Produkt – wir sind der Betreiber», sagte Ambühl.


Etwa zehn Maschinen von Dritten
«Unser Ziel ist es, neben den neun Flugzeugen der Lufthansa-Privatjetflotte bis Ende 2010 noch etwa zehn Maschinen von Dritten unter Vertrag nehmen zu können», sagte Ambühl weiter. Die aktuelle Wirtschaftssituation werde der Geschäftsluftfahrt wohl einen kleinen Dämpfer versetzen. «Dennoch gehen wir davon aus, dass sich dieses Segment krisenresistent verhält.»


Vier bis fünf Piloten pro Flugzeug
Pro Flugzeug rechne die Swiss mit einem Bedarf von vier bis fünf Piloten. Auch Flight Attendants würden weniger benötigt als in den Linienmaschinen. «Bei so einem kleinen Flugzeug braucht es nicht zwingend jemanden in der Kabine. In der Regel erfolgt der Einsatz eines Flight Attendants auf Wunsch des Kunden», sagte Ambühl.


Servair
Die vor einem Monat von der Swiss übernommene Servair habe bereits eine Anzahl Flight Attendants über Verträge mit Freiberuflern verfügbar. «Mit diesen können wir die Nachfrage aus heutiger Sicht abdecken», sagte Ambühl angesichts des knappen Bestands beim Kabinenpersonal. (awp/mc/gh/21)

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