Swisscom Fixnet beteiligt sich an LiberoVision

Die Technologie von LiberoVision wird weltweit erstmals von Cinetrade für Sportübertragungen auf Teleclub verwendet.


Mit der Software von LiberoVision sollen die Zeiten vorbei sein, in denen noch tagelang nach einem Fussballspiel darüber debattiert wurde, ob ein Spieler in einer entscheidenden Spielszene im Offside stand oder nicht. Laut der Swisscom-Medienmitteilung kann die Softare die virtuelle Kameraposition exakt auf der Höhe des betroffenen Spielers gestellt oder vermeintliche Tore können aus beliebiger Perspektive analysiert werden. Das Spiel wird laufend mit den fixen Kameras im Fussballstadion aufgezeichnet. Die Umwandlung in synthetische Bilder dauert rund drei bis fünf Minuten, so dass die virtuellen Bilder in der Pause oder nach Spielschluss für die Spielanalyse bereit stehen.


Spin-Off der ETH Zürich
LiberoVision ging 2006 aus dem Computer Graphics Laboratory der ETH Zürich hervor. Das Start-Up-Unternehmen erhielt namhafte Preise, darunter den Swiss Technology Award 2007 und den Venture 2006 Businessplan Wettbewerb. Swisscom beteiligt sich zu 8% an LiberoVision und sichert sich damit exklusive Nutzungsrechte in der Schweiz für zwei Jahre. (Swisscom/mc/pg)

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