Swissgrid: Peter Grüschow wird neuer VR-Präsident und ortet bei den Strompreisen ein Kommunikationsproblem

Grüschow verfüge über solide Erfahrungen und Kenntnisse, um swissgrid erfolgreich in die nächste Phase der Strommarktliberalisierung zu führen, hiess es weiter. Zudem sei der designierte VRP von der Elektrizitätswirtschaft unabhängig.


Rücktritt aus Verwaltungsrat von Siemens Schweiz
Seit Ende 2005 ist Grüschow den Angaben zufolge Verwaltungsrat von Siemens Schweiz. Von dieser Funktion will er vor der Übernahme des swissgrid-Präsidiums zurücktreten. Dagegen werde Grüschow das vor kurzem übernommene Verwaltungsratspräsidium der Zürcher Albis Technologies AG, ein Management-Buy-Out der Geschäftseinheit «Engineering and Innovative Products» von Siemens Schweiz, beibehalten.


Steigende Strompreise: Grüschow ortet vor allem ein Kommunikationsproblem
Der designierte swissgrid-Präsident Peter Grüschow sieht im Streit um die steigenden Strompreise vor allem ein Kommunikationsproblem. Seine Aufgabe sieht er darum vorerst darin, zwischen den Parteien zu vermitteln. Derzeit ziehe «jeder an seinem Ende des Tuchs», sagte Grüschow auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Seine Stärke sei es, in dieser Situation zu vermitteln und die Kommunikation in Gang zu bringen.


Ziel: Gute Stromversorgung zu einem guten Preis
Ziel müsse aber sein, dass die Schweiz weiterhin eine gute Stromversorgung zu einem guten Preis habe. Dass es bisher immer genügend Strom zu vernünftigen Preisen gegeben habe, zeige, dass dies keine gegenläufigen Anforderungen seien. Wo genau der Handlungsbedarf liegt, konnte Grüschow noch nicht sagten. Er müsse zuerst die Parteien anhören und eine Auslegeordnung machen, erklärte er.


Wettbewerbskommission rügt Struktur von swissgrid
Unterdessen rügte die Wettbewerbskommission (Weko) die Struktur von swissgrid. Es könne zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, erklärte die Behörde am Freitag. Sie empfiehlt dem Bundesrat, die Statuten der Netzgesellschaft nur unter strengen Auflagen zu genehmigen. «Die Fachkommissionen und Ausschüsse der swissgrid müssen anders zusammengesetzt werden, sonst sind sie fast vollständig von Mitarbeitenden der swissgrid-Aktionäre Atel, BKW, CKW, EOS, ewz und NOK besetzt», schreibt die Weko.


Grüschow ortet vor allem ein Kommunikationsproblem
Der designierte swissgrid-Präsident Peter Grüschow sieht im Streit um die steigenden Strompreise vor allem ein Kommunikationsproblem. Seine Aufgabe sieht er darum vorerst darin, zwischen den Parteien zu vermitteln. Derzeit ziehe «jeder an seinem Ende des Tuchs», sagte Grüschow auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Seine Stärke sei es, in dieser Situation zu vermitteln und die Kommunikation in Gang zu bringen. Ziel müsse aber sein, dass die Schweiz weiterhin eine gute Stromversorgung zu einem guten Preis habe. Dass es bisher immer genügend Strom zu vernünftigen Preisen gegeben habe, zeige, dass dies keine gegenläufigen Anforderungen seien. Wo genau der Handlungsbedarf liegt, konnte Grüschow noch nicht sagten. Er müsse zuerst die Parteien anhören und eine Auslegeordnung machen, erklärte er. (awp/mc/gh/17)

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