Telekom Austria steigert im Halbjahr 2005 Gewinn kräftig

Der Zuwachs beim Nettoergebnis sei vor allem auf ein höheres Betriebsergebnis, niedrigere Nettozinsaufwendungen und einen Rückgang der Körperschaftssteuer (Köst) in Österreich zurückzuführen, hiess es. Der Gewinn pro Aktie stieg von 0,21 auf 0,39 Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs von Januar bis Juni durch höhere Umsätze und niedrigere Abschreibungsaufwendungen im Festnetz- und Internet-Bereich um 23,2 Prozent auf 298,0 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 3,2 Prozent auf 832,1 Millionen Euro.


In den Erwartungen
Die von der APA befragten Wertpapierexperten der Bank Austria-Creditanstalt (BA-CA), Erste Bank und Raiffeisen Centrobank (RCB) hatten fürs Halbjahr im Schnitt beim Umsatz einen Wert von 1,992 Milli arden Euro, beim Nettogewinn von 190,3 Millionen Euro, beim EBIT 297,7 Millionen Euro und beim EBITDA 829,7 Millionen Euro erwartet.


Verringerte Verschuldung
Die Anlagenzugänge für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände erhöhten sich im ersten Halbjahr 2005 um 30,4 Prozent auf 249,5 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung verringerte sich seit Ende 2004 per Ende Juni 2005 «trotz höherer Anlagenzugänge, der Dividendenausschüttung und der Beschleunigung des Aktienrückkaufprogrammes» um 5,2 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro. Die TA-Gruppe hatte Mitte Juli 2005 die Übernahme des bulgarischen Handymarktführers Mobiltel um 1,6 Milliarden Euro beendet und damit das grösste Auslandsinvestment in der österreichischen Unternehmensgeschichte getätigt. (awp/mc/as)

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