ThyssenKrupp-Chef Schulz räumt Fehler ein

Wenn Führungsebenen von Geschäftsbereichen de facto wegfielen, sei ein noch grösserer Stellenabbau zu befürchten, hatte der Betriebsrat kritisiert.


«Das klingt nach Vertrauensbruch»
«Ich gebe auch zu, das klingt nach Vertrauensbruch», sagte Schulz. Er habe aber schon mehrmals «auf die Notwendigkeit einer flacheren Hierarchie und die Abschaffung einer Führungsebene» hingewiesen. Schulz: «Inzwischen ist die Situation von Woche zu Woche dramatischer und die Notwendigkeit einer straffen Führung grösser geworden.» Ziel sei, die neue Konzernstruktur im Oktober einzuführen.


«Ärgerliche Kritik»
In der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (WAZ, Dienstag) wies Schulz die Kritik der Betriebsräte an seiner Person als «völlig unberechtigt und auch sehr ärgerlich» zurück: «Ich weiss wirklich nicht, was die Arbeitnehmervertreter damit bezwecken, mich zum Buhmann zu stempeln.» (awp/mc/ps/29)

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