Tokio Schluss: Fester – Kapitalspritze für Citigroup stützt

Im frühen Handel war der japanische Leitindex bis auf ein Tagestief bei 14.801,87 Zählern um mehr als 2,2 Prozent abgerutscht und hatte damit wieder unter 15.000 Punkten notiert. Der breiter gefasste TOPIX legte schliesslich um 0,80 Prozent auf 1.478,78 Zähler zu. Das Handelsvolumen zog zum Vortag an.


Nachrichten über eine Kapitalspritze der Abu Dhabi Investment Authority für die Citigroup über 7,5 Milliarden US-Dollar hätten im frühen Verlauf für einen positiven Impuls gesorgt und die Kurse deutlich ansteigen lassen. Zusammen mit einem nicht mehr weiter fallenden Dollar habe das dem zunächst schwachen Markt ins Plus verholfen. «Investoren kaufen Aktien, wenn der Nikkei unter 15.000 Punkte fällt – oberhalb von 15.300 Zählern ebbt diese Kauflaune aber aus Mangel an positiven Argumenten wieder ab,» sagte Yumi Nishimura von Daiwa Securities SMBC.


Bankenwerte kletterten im Kielwasser der positiv aufgenommenen Nachrichten um die Citigroup ins Plus: Mizuho Financial legten schliesslich um 2,9 Prozent auf 567.000 Yen zu und Mitsubishi UFJ Financial verteuerten sich um 3,9 Prozent auf 1.030 Yen.


D ie Aktien der Exporteure profitierten laut Händlern von der Schwäche des Yen. Toyota Motor gewannen 1,8 Prozent auf 6.100 Yen und Canon legten um 0,6 Prozent auf 5.610 Yen zu. (awp/mc/pg)

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