Tokio-Schluss: Schwach – Yen und Krisensorgen belasten

Der breiter gefasste TOPIX verlor 1,14 Prozent auf 1.556,69 Punkte. Der feste Yen habe insbesondere Exportwerte belastet, sagten Marktteilnehmer. Finanzwerte litten indes weiter unter den Turbulenzen an den Kreditmärkten.


«Der Dollar hat gegenüber dem Yen unter Spekulationen in Japan gelitten, dass China seine Währungsreserven breiter diversifizieren könnte», kommentierte Kazuhiro Takahashi von Daiwa Securities SMBC. Demnach könnten Positionen in der US-Währung zu Gunsten des Euro verschoben werden. Auch der Terminmarkt habe deutlichen Einfluss auf die Kursschwäche gehabt, fügte er an.


Banken blieben auch während des freundlichen Handelsbeginns schwach. Die Anleger seien weiter besorgt über die Subprime-Krise, so Takahashi. Mitsubishi UFJ Holdings verloren 2,2 Prozent auf 998 Yen, Resona Holdings fielen um 3,5 Prozent auf 194.000 Yen. Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) rutschten um 2,5 Prozent auf 821.000 Yen und Mizuho Financial verbilligten sich um 1,4 Prozent auf 583.000 Yen.


Unter den exportorientierten Werten verloren vor allem Automobiltitel an Wert. Nissan Motor sanken um 2,6 Prozent auf 1.260 Yen und Mitsubishi Motors gaben um 1,8 Prozent auf 215 Yen nach. Honda Motor und Mazda Motor gingen mit leichten Verlusten aus dem Handel.


Toyota Motor rüchten dagegen um 0,8 Prozent auf 6.440 Yen vor. Nach Handelsende berichtete das Unternehmen für das erste Geschäftshalbjahr dank starker Auslandsabsätze einen Anstieg des operativen Gewinns um 16,3 Prozent auf 1,27 Billionen Yen.


Ölwerte tendierten dagegen bei steigenden Ölpreis schwächer. Nippon Oil ragten mit einem Abschlag von 3,8 Prozent auf 981 Yen heraus. (awp/mc/ab)

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